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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Kunst-Biennale in Venedig: Buntes, Nacktes und Abstruses
BeitragVerfasst: Sa 4. Jun 2011, 11:40 
Kunst-Biennale in Venedig: Buntes, Nacktes und Abstruses


SPIEGEL ONLINE - Kultur
hat geschrieben:
"Bitte nicht berühren jetzt", schallt es schluchzend aus den Lautsprechern der zentralen Videoprojektion. Und natürlich ist man in genau diesem Moment besonders angerührt. Schließlich steht man in dem zur Kirche umgebauten deutschen Biennale-Pavillon, und die herzzerreißend gequälte Stimme gehört Christoph Schlingensief. Der Filmemacher, Theatermann und Künstler sollte den Pavillon eigentlich noch selbst bespielen, starb dann aber im August 2010 mit 49 Jahren an Lungenkrebs.

Schlingensief wollte eigentlich ein afrikanisches Wellnesscenter nach Venedig bringen. Nach seinem Tod aber wählten Susanne Gaensheimer, Kuratorin des Pavillons, und Aino Laberenz, Witwe des Künstlers, einen anderen Ansatz. Sie stellten wesentliche Teile seines Krebsleiden- und Fluxus-Oratoriums "Die Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" von 2008 ins Zentrum der Installation.

Jetzt hallen Schlingensiefs damals aufgezeichnete Worte durch die Kunstkirche mit Betbänken und beuysschem Hasen auf dem Altar, und mit ihnen hallt etwas nach, was das Besondere seiner Arbeiten war: das Ineinanderweben seiner diversen Rollen - als Mensch, als Künstler und als seine eigene Kunstfigur.
Trotzdem überzeugt der Andachtsraum nicht wirklich. Vielleicht gerade weil er atmosphärisch dicht und geschlossen daherkommt und ihm das quertreibend Verstörende fehlt: Schlingensiefs höchsteigene Mixtur aus jungenhaft strahlender Narretei und blitzgescheitem Hervortreiben gesellschaftlicher Widersprüche.

Mal zu wenig Assoziationsraum, mal zu viel

Nicht ganz zufrieden kann man aber auch mit vielen anderen der 31 Nationenpavillons auf dem Gelände der 54. Biennale in den Giardini di Castello von Venedig sein: Christian Boltanskis Gesichterlaufband mit Stopptaste im französischen Pavillon ist eine allzu direkte Bebilderung des Verhältnisses von Individuum und Menschheit. Und Mike Nelsons Wucherungen ärmlicher Wohn- und Arbeiträume im britischen Pavillon sind täuschend echt geraten, eröffnen aber wenige Assoziationsspielräume.
Allzu üppig dagegen sind die Bezugshorizonte im US-Pavillon: Umkreist werden Körperkult, Freiheitspathos und das Ineinander sportlicher, militärischer und politischer Chauvinismen. Die Front des Pavillons haben Allora & Calzadilla mit einem umgestürzten Panzer zugestellt, dessen Kettenantrieb in der Luft rasselnd leerläuft. Oben drauf ist ein Fitness-Laufband montiert, auf dem eine Athletin vor sich hin sprintet. Und im Inneren des Pavillons wird ein Flugzeug-Liegesitz von Sportlern beturnt, als handle es sich um Reck und Pferd.
Generell widmen sich auffallend viele Pavillons politischen Themen: Sigalit Landau verhandelt im israelischen Pavillon Fragen der Ressourcenverteilung. Yael Bartana nimmt im polnischen Pavillon polnischen Antisemitismus und israelische Siedlungspolitik aufs Korn. Und im ägyptischen Pavillon verschneiden Videoprojektionen die Revolution auf dem Tahrir-Platz bewegend mit einem Performanceprojekt des Künstlers Ahmed Basiouny, der eben dort im Januar von Heckenschützen getötet wurde.

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